Ausbildung

zum

Gabelstaplerfahrer

Flurförderzeugfahrer

Nach BGV D 27

gemäß neuer

BG-Ausbildungsvorschriften

mit und ohne praktische

Vorkenntnisse

Aus-, Fort-, Zusatz- und Weiterbildung

 auf Flurförderzeuge wie

             Wagen, Schlepper, Gabelstapler

gemäß den Unfallverhütungs-Vorschriften

   BGV  D 27 und  BGG 925 

  (bisherige ZH 1/554)

 

Der  BG-Grundsatz findet Anwendung

auf die Ausbildung und Beauftragung der Fahrer

von Flurförderzeugen mit Fahrersitz  oder Fahrerstand.

Er wird vorrangig für die Ausbildung von Gabelstaplerfahrern

angewendet.

 

Teilnehmerkreis:

Personen,  die Flurförderfahrzeuge bedienen, aber noch keine Prüfung über die Eignung

und Befähigung abgelegt haben. 

Der Lehrgangsteilnehmer muss  mindestens

18 Jahre alt sein.  (Ausnahmen nur zu

beruflichen  Ausbildungszwecken)

 

Ausbildungsziel:

Erwerb bzw. Vertiefen und Aktualisieren theoretischer und praktischer Kenntnisse sowie Wissen um verantwortungsvolle Verhaltens-

weisen im Umgang mit dem Gabelstapler in Übereinstimmung mit gesetzlichen Vorschriften

Lehrgangsinhalt:

 · Gründe für die Ausbildung

 · BGV A 1, D 27, BGG 925, G 25

 · Pflichten und Verantwortlichkeiten

 · Betriebsanweisung

 · Fahrverhalten

 · Praktische Ausbildung

 

Abschluss:

Theoretische und praktische Prüfung, Fahrausweis für Gabelstapler, Nachweis für die Berufsgenossenschaft.

 

 

 

         

Dauer:

Die Dauer der Ausbildung richtet sich nach dem jeweiligen Kenntnisstand  der Teilnehmer und  nach den jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           Rechtsgrundlagen 

 

1 Innerbetrieblicher Einsatz

 

Das Fahren von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand ist in § 7 Abs. l der Unfallverhütungsvorschrift "Flurförderzeuge" (BGV D27, bisherige VBG 36) geregelt. Danach darf der Unternehmer mit dem selbstständigen Steuern von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand Personen nur beauftragen, die

 

1. mindestens 18 Jahre alt sind,

2. für diese Tätigkeit geeignet und ausgebildet sind

und

3. ihre Befähigung nachgewiesen haben.

 

Der Auftrag muss schriftlich erteilt werden.

 

Für die Auswahl der Fahrer ergeben sich somit folgende Kriterien:

 

* Mindestalter 18 Jahre

 

Im Rahmen der Berufsausbildung, z.B. Lagerfacharbeiter, dürfen Jugendliche unter 18 Jahren Flurförderzeuge nur steuern, wenn dies unter fachlicher Aufsicht erfolgt. Dabei sollte der Aufsichtführende und die Dauer der Ausbildung - in der Regel nicht mehr als 3 Monate - schriftlich festgelegt sein.

 

* körperliche Eignung

Sie wird zweckmäßigerweise durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt. Insbesondere wird Wert gelegt auf ausreichende Sehschärfe, seitliches Gesichtsfeld, räumliches Sehen,Hörvermögen, Beweglichkeitder Gliedmaßen, gute Reaktions-fähigkeit;

Zur Beurteilung der körperlichen Eignung gibt der Berufsgenossenschaftliche Grundsatz für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen G 25 "Fahr-, Steuer- und  Überwachungstätigkeiten"  wichtige Anhaltspunkte.

* geistige und charakterliche Eignung

 

Von den ausgewählten Personen werden insbesondere folgende Voraussetzungen erwartet:

das Verständnis für technische und physikalische Zusammenhänge,

die Fähigkeit, Signale erlernen, umsetzen und anwenden zu können,

die Eigenschaft, zuverlässig, verantwortungsbewusst und umsichtig zu handeln.

 

2 Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr

Für das Fahren von Flurförderzeugen im öffentlichen Straßenverkehr muss der Fahrer

außer der schriftlichen Beauftragung durch

den Unternehmer gemäß § 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) die erforderliche Fahrerlaubnis (Führerschein) besitzen. Die Einteilung der Führerscheinklassen ist in der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) geregelt.

 

                              +

    

 



Sie sind Besucher Nr.

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!